So schön ist der Winter … und so müßig der Januar

Liebe LeserInnen, der Januar ist ein müßiger Monat, also für alle diejenigen unter uns, die bei vermehrtem Schneefall nicht in freudige Entzückung verfallen und sich unverzüglich Schneeschuhe unter die Füße schnallen … also gemeint ist hier hauptsächlich das Froilein, das überhaupt nicht … Weiterlesen

Hose, Rock oder Kleid?

Werte LeserInnen,

beschäftigen wir uns doch heute einmal mit einer ganz und gar grundsätzlichen Frage: Hose, Rock oder Kleid? Das Froilein kann Sie schließlich nicht wochenlang mit der provinziellen Renovierung ermüden, die sich übrigens just in diesem Moment auf der Zielgeraden befindet. Oh Freude, Wohnstube & Kochstätte sind vollendet und im Badezimmer wird zurzeit fröhlich gefliest … es ist ja eine Kunst 4 verschiedene kleine Fliesen, welche gemeinerweise auch noch in unterschiedlicher Anzahl vorhanden sind, sinngebend an den Wänden zu platzieren. Und ich meine, mich hasst gerade nicht nur der Gatte dafür. Hiermit möchte ich mich also in aller Form und aufrichtig bei den goldenen Handwerkern und bei dem Göttergatten für meinen fürchtlichen (und kleinen) Fliesengeschmack entschuldigen. Aber, liebe LeserInnen, darf ich Ihnen etwas verraten? Die bisherigen Resultate sehen fabelhaft aus … das müssen freilich auch die Herren der handwerklichen Schöpfung zähneknirschend zugeben. Und darf ich Ihnen noch etwas verraten … so ganz im Stillen und im Privaten? 3 Wochen ohne eine eigene Erleichterungsmöglichkeit – sprich Toilette – sind … nun ja … interessant. Frau Mutter ärgert sich ja gerade massiv über den erhöhten Toilettenpapierverbrauch auf ihrem „Stillen Örtchen“. Das Froilein erbost sich mehr darüber, keinen Spiegelschrank im wundervollen Tageslichtbad zu besitzen als über das nicht vorhandene Klosett. Nun denn, jede Dame hat andere persönliche Prioritäten. So, wo waren wir eigentlich? Ach ja:

Headpiece & Brosche: Jazzafine, Ohrclips: Glitter Paradise, Bluse: Aida Zak, Hose: Collectif Clothing, Handschuhe: H&M, Tasche: La Parisienne, Schuhe: Deichmann

Die LeserInnen unter Ihnen, welche hier in der erzgebirigischen Provinz schon eine geraume Weile lesen und gucken, dürften sich heute schrecklich langweilen. Denn diese Damen und Herren wissen sehr wohl, dass das Froilein Beinkleider nicht gerade abgöttisch liebt. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass ich überhaupt keine Hosen besitze – es gibt weitaus triftigere Gründe für Kaufentsagungen – ich hüpfe nur eben lieber in Kleidern oder Röcken durch die Provinz. Sicherlich, in Anbetracht meiner holden Beinschönheit wären Hosen vielleicht die deutlich vorteilhaftere Wahl. Aber bitte welche Dame lässt sich wegen ein paar kleiner, körperlicher Makel von ihren Vorlieben abbringen? Also das Froilein keinesfalls. Und Ihnen, liebe Damen, würde ich ein ähnliches Vorgehen auch an Ihr Herz legen.

Eines meiner … lassen Sie mich überlegen … 3 Beinkleider wäre die Judith. Diese hatte ich Ihnen schon im Frühjahr vorgestellt. Die Bluse kennen Sie auch schon … und zwar zur Genüge in der schwarzen Couleur – ja, ein ganz und gar schnöder Beitrag heute … wäre da nicht das fabelhafte & neue Herbsthütchen mit der passenden Brosche aus meinem bevorzugten Kopfputz-Hause Jazzafine. Nun wird es aber interessant … die nämlich kennen Sie noch nicht. Und damit diese wunderschönen Stücke auch die alleinigen, farbigen Hauptdarsteller sind, musste eine schlichte Garderobe her. So, und da wären wir also heute … mit der schwarzen Judith und dem cremefarbenen Blüschen … und mit dem Vogel auf dem Kopf. Ach, eben kommt mir in den Sinn: Liebe Damen, verraten Sie mir doch einmal, wie Sie es mit transparenten Oberteilen halten. Das Froilein vertritt ja die prüde Meinung: „Da muss aber unbedingt etwas drunter“, wegen dem Büstenhalter und dem ganzen freizügigen Dilemma … na, Sie wissen jetzt schon. Also, liebe Damen, verhüllen Sie oder lassen Sie es blitzen und blinken?

Weg von der Leibeswäsche und zurück zur eigentlichen Thematik. Bliebe nämlich noch die Frage zu klären, ob das Froilein nun lieber Kleider oder Röcke trägt. Einen klaren Sieger gibt es nicht, denn ich trage beides sehr gern. Im Sommer oder bei wahrlich milden Temperaturen greife ich öfters zu Kleidern. Jetzt im Herbst und dann auch im Winter favorisiere ich Röcke. Warum ist schnell erklärt. Bedauerlicherweise werden in der kalten Jahreszeit nur wenige, wirkliche winterliche Kleider angeboten. Und nein, ein hübsches Tartankleid mit kurzen Ärmeln und einem Herzausschnitt sieht zwar winterlich aus, fördert aber eher eine Mandelentzündung als ein wohlig warmes Gefühl bei einer Außentemperatur von etwa -10 Grad. Desweiteren bin ich keine große Liebhaberin davon, jedwede Kleidchen auf Winter zu trimmen … mit Rollkragenshirt drunter oder dicker Strickjacke drüber. Röcke eignen sich dafür in meiner dörflichen Weltanschauung viel besser. Und schon macht der wunderbar warme Pullover mit dem ollen & schnöden Zopfmuster Sinn … im kalten Weihnachtsland Erzgebirge. Bisweilen muss dann auch dort noch ein Rollkragenpulloverchen drunter … der enge Taillenrock freut sich dann immer unnachgiebig.

Liebe Leserschaft, was bevorzugen Sie – Hose, Rock oder Kleid?

Es grüßt Sie herzlichst Ihr Froilein Olivia

Fliesendilemma oder Rot ist eben nicht gleich Rot

Werte Leserschaft, das Schicksal ist bisweilen ein wahrlich mieser Verräter (Oh, zwei des Froileins Lieblingswörter in einem Satz … fabelhaft.). Im Herbst beispielsweise, wenn inmitten des Güldenen Oktobers – die Bäume stehen gerade in flammenden Farben und einige Blümchen raffen … Weiterlesen

Renovierungsabsichten oder „Das ist aber nicht mehr modern!“ – Teil II

Liebe Leserschaft, voller Reue möchte sich das Froilein heute bei Ihnen entschuldigen … und zwar dafür, dass ich Sie so lange Zeit auf den Fortgang des Flieseneklats habe warten lassen. Beim Herumkratzen an irgendwelchen Wohnzimmerwänden und beim Herauspickern von grau-gemaserten Küchenfliesen … Weiterlesen

Renovierungsabsichten oder „Das ist aber nicht mehr modern!“ – Teil I

Liebe Leserschaft, nun haben sich der Gatte und sein Froilein (wohl eher das Froilein als der Gatte) endlich einmal aufgerafft. Surprise, liebe LeserInnen, surprise: Noch in diesem Herbst soll die Verschönerung der heimischen Naßzelle erfolgen … dem Gatten ist es … Weiterlesen

Von Eulen & Rapsfeldern

Werte LeserInnen, ist Ihnen eigentlich schon einmal aufgefallen, dass Gelb eine dominierende Farbe des Frühlings ist? Für alle unter Ihnen, die sich nun stirnrunzelnd und kopfschüttelnd fragen, ob das Dorffroilein etwa den meteorologischen Sommerbeginn per 1. Juni verschlafen hat. Nein, liebe LeserInnen, ich … Weiterlesen

Der gewöhnliche Löwenzahn & das Gärtnern

Werte LeserInnen, heute geht es ab … und zwar ab in den Löwenzahn. Und mit dem Löwenzahn ist das ja bekanntlich so eine Sache. Inmitten der heimischen Grünfläche ist die Maiblume ein absoluter Störenfried, den es zu beseitigen gilt. Auf irgendeiner … Weiterlesen

Sturmfrei oder die verlernte Kunst der Entspannung

Verehrte Leserschaft, vielleicht erinnern Sie sich an das großartige Gefühl, als die Eltern das erste Mal ohne den holden Nachwuchs in den Urlaub fuhren (also ohne uns lieben Kinderlein) und man sich eine geraume Zeit an einem sturmfreien Heim ergötzen konnte. Ja, das war durchaus fabelhaft, … Weiterlesen