Auf Wiedersehen Herbst …

Liebe Leserschaft,

sind Sie auch schon voller Vorfreude auf die baldige Adventszeit? Ja, der 1. Advent rückt unaufhaltsam näher … das kann man nun gut finden oder nicht; das Froilein jedenfalls freut sich wie Bolle auf die Adventszeit … und auf Tartan … und auf die Farben rot & grün & blau … und auf diverse Weihnachtshütchen … und auf den ersten Besuch eines Weihnachtsmarktes… und (das hätte ich fast vergessen) auf den Ausgang der Distirkt 1 bis 13-Geschichte mit der jungen Frau, die so gut mit Pfeil und Bogen umgehen kann – diesen Film hebe ich mir nämlich auch für die Adventszeit auf. Nun denn, die Fenster in der heimischen Provinz sind schon geputzt – die Wetterprognose verspricht ja nichts Gutes für die nächsten Tage und kein Froilein putzt ihre Fenster (auch von außen) bei -2 Grad … das wäre irgendwie irrsinnig … so ganz ohne Eiskratzer. Apropos Wettervorhersage, die ist freilich auch so ein garstiges Biest, wie Sie gleich lesen werden. Nun denn, die Gardinen sind ebenfalls gesäubert und die Schwibbögen stehen bereit (der Gatte bangt ja schon wieder um deren Funktionalität) … ach, und die 15 Kisten mit der Weihnachtsdekoration befinden sich auch schon in Griffweite. Herrlich! So, und da die beginnende Adventszeit auch irgendwie das Ende der Herbstzeit einläutet, also für das Froilein zumindest, gibt es heute den letzten herbstlichen Beitrag in diesem Jahr, bevor ich Sie das nächste Mal mit der weihnachtlichen Garderobe versuche zu erfreuen:

Eine kleine Geschichte zur Entstehnung der fotografischen Aufnahmen. Diese entstanden nämlich vergangene Woche an einem Tag, an dem das Froilein so ganz und gar meilenweit … neben sich selbst stand. Solche Tage kennen Sie doch auch, oder? Na, Sie wissen jetzt schon, die Tage, an denen einem nichts gelingen will, weil man so überdurchschnittlich ungeschickt & linkisch ist. Herr Vater sagte einmal vor langer, langer Zeit: „Olivia, du hast zwei linke Hände und die manchmal sogar voller Daumen.“ Sehen Sie, also doch nicht gänzlich talentfrei das Froilein. Gut, einigen wir uns darauf, dass ich einige solcher Tage mehr verlebe, als Sie vielleicht. So, und jetzt kommt gleich das garstige Biest namens 7-Tages-Wettervorhersage ins Spiel. An einem solchen Tag ist es wahrlich besser, und zwar nicht nur für einen selbst, sondern auch für das geliebte Umfeld, sich sobald als möglich (in der Regel nach Beendigung der täglichen Pflichten, die es beim Eintritt in das Erwachsenenalter gratis mit dazu gab) auf das heimische Chaiselongue zu verkriechen, um dort unter minimiertem Verletzungsrisiko und mit über den Kopf gezogener Decke das Ende des Tages abzuwarten. Das hatte sich das Froilein ja an dem tollpatschigen Tag vergangene Woche auch soweit vorgenommen, nur ein Dippl Tee war noch mit von der Partie. Das brauchte ich dann auch nur zur Hälfte zu trinken, denn die andere Hälfte … naja … der schöne, neue Teppichboden eben. Da sprach der Gatte: „Olivia, hast du eigentlich schon einmal einen Blick auf die Wettervorhersage geworfen?“ „Öh, nein? Geworfen habe ich nur ein Handtuch … und zwar auf den schönen, neuen Teppichboden.“ So, wie fabelhaft ist es doch mit dem unbarmherzigen Biest, das sich Wettervorhersage schimpft, mit den Naturaufnahmen in des Froileins Blog und mit dem Gatten dem das mit dem Herbststurm und dem feuchten Einheitsgrau die nächsten 7 Tage auch noch aufgefallen ist: „Na, dann machen wir doch heute noch Fotos“. Soviel kann ich vorweg nehmen, verletzt habe ich mich nicht, aber so richtig locker vom Hocker ging es mit den fotografischen Aufnahmen auch nicht:

Kostüm: Aida Zak, Hut & Tuch: C&A, Handschuhe: H&M, Rollkragenshirt: Orsay, Schuhe: Tamaris

Ein miesmuschliger, überlauniger Traum, oder? Warum ich Ihnen dieses Bild zeige? Vielleicht versuche ich Sie gern zu erheitern. Aber es wurde besser … etwas:

Anbei bemerkt, ist es eine gute Idee, auf einem Feld mit Absatzschuhen herumzustaksen, nachdem es tagelang in der Provinz geregnet hat – ein Blick auf die Schuhe lohnt sich also. Dies dann aber auch noch ohne Sehhilfe zu tun, ist eine hervorragende Idee. Im Badezimmer dachte ich nämlich so bei mir: „Och nö, Kontaktlinsen brauche ich heute nicht, die Fotos können wir auch schnell ohne Kontaktlinsen tätigen“. Schnell? Und ohne Sehhilfe? An einem solchen Tag? Das mache ich nie, nie wieder … also wie ein blindes Huhn umherirren. Bisweilen konnte ich den Gatten nur erahnen … ja, und das was ich tat auch.

Widmen wir uns der Garderobe. Kürzlichst erwähnte ich, dass ich Kostüme ganz hübsch finde. Dieses hier, das Frau Mutter ja ganz fürchterlich findet, ist mit einem klitzkleinen Hahnentrittmuster versehen. Ja, das erkennt man schlecht bis gar nicht … wie so vieles an diesem Tage. Herbstzeit ist ganz klar auch die Zeit, in der Dame wieder beherzt zu den größeren, den Kopf komplett bedeckenden Hüten greifen darf und sollte. Hüte sind einfach fabelhaft, wenn es stürmt oder wenn es einmal mit der Frisur nicht so recht von der Hand gehen mag. Mit der war ich eigentlich sehr zufrieden. Die Längen hatte ich mühevoll mit einer Rundbürste in große Locken gelegt … und dann kam der Wind … das himmlische Lockenvernichtungs-Kind. Übrigens, falls Sie es noch nicht wussten, Hüte schützen lediglich die Haare, die sich unmittelbar unter dem Hut befinden. Alle Fäden, die hervorlugen, werden nach und nach geplättet.

Insofern Sie sich nun fragen, wie das Froilein den Rest des herbstlichen Tages so verbrachte … mit Zopfgummi geschmückt auf dem Sofa und einem Bottich Tee, der ausnahmsweise nicht auf dem schönen, neuen Teppichboden landete.

Ach, bevor ich es vergesse, eine Rarität hätte ich noch für Sie: das Froilein mit Nasenfahrrad – ja, an dem Tag war eh alles zu spät.

Es grüßt Sie von Herzen Ihr Froilein „Adventsfieber“ Olivia

 

 

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