Flamingos, Tiki & andere fulminante Dinge

Werte LeserInnen,

rollen Sie jetzt bitte nicht mit Ihren Augen á la: „Och nö, nicht schon wieder diese stelzigen rosafarbenen Tierchen“, denn das heutige Fähnchen muss ich Ihnen einfach präsentieren, da es eines meiner Lieblingskleider in diesem Sommer ist:

Kleid & Petticoat: Collectif Clothing, Ohrclips: Glitter Paradise, Armreifen: The Pink Bungaloo, Schuhe: Deichmann, Sonnenblumen: gepflückt

Warum das so ist? Nun denn, erstens ist es ein Dolores-Kleid, zweitens wären da etliche Flamingos, welche sich drittens vor einem dezenten Tiki-Hintergrund tummeln und viertens von allerlei tropischen Früchten umgeben sind (also nicht nur von Kirschen – das Kirschmotiv ist ja noch immer nicht das Meinige). Und weil wir gerade so schön bei der nummerischen Aufzählung sind … war es fünftens einmal an der Zeit für ein beigefarbenes Kleid.

Das Dolores-Kleid ist zweifelsohne ein großer Klassiker im britischen Hause Collectif Clothing. Äußerst verständlich wie ich finde, weiß dieses Kleid doch mit einem fabelhaften Schnitt zu überzeugen. Und eben weil dieses Kleid bei der vintageinspirtierten Damenwelt so beliebt ist, wird es nicht nur als Pencil- oder Swingkleid und als Oberteil angeboten sondern auch in vielen verschiedenen Farben und Mustern. Für jeden Geschmack ist somit etwas dabei … ob schlichte Eleganz in unischwarz, maritimes Flair in blau-weißen Karos oder inkludiertes Urlaubsfeeling als Hibiskusprint. Das Froilein entschied sich für die Tiki-Flamingos mit dem Obstkorb. Und was soll ich sagen, von der Dolores bin ich begeistert und ich befürchte fast, dass dies nicht mein einzigstes Fähnchen dieser Art bleiben wird. Liebe Damen, besitzen Sie eigentlich auch ein Dolores-Kleid?

Sollten Sie kurz vor Ende des Sommers noch auf den Geschmack eines gefiederten Textils gekommen sein, werden Sie bestimmt im derzeitigen Sommerschlussverkauf fündig. Gerade Collectif ließ diesen Sommer Flamingos auf vielen verschiedenen Kleidern und Oberteilen tanzen und jawohl, Sie würden dabei noch kräftig sparen … ich hingegen bleibe weiter standhaft und ignoriere die Verlockungen des Sales. Anstelle dessen gönne ich mir jetzt schon das ein oder andere Herbst- und Winterteil, getreu meines diesjährigen Jahreszeitenwechsel-Mottos: „Mit ein paar neuen Fähnchen macht doch der Übergang in die kalte Jahreszeit gleich viel mehr Freude“. Aber einmal ehrlich, ich freue mich schon auf den Herbst mit seinen Kürbissen und Igelchen, seiner Farbenvielfalt und seinen nebelverhangenen Morgenstunden, seinen noch milden Tagen und seinen lauschigen Abenden. Herrlich. Aber noch ist es nicht so weit und mit etwas Glück steht uns ein fantastischer Spätsommer bevor. Also, zurück zum Sommer: Liebe Leserschaft, wie gefällt Ihnen das Kleid?

Ach, da fällt mir noch ein, diesen Sommer habe ich doch tatsächlich Ohrclips für mich entdeckt. Sie lesen richtig … Ohrclips. (Ja, die fulminant wichtigen Ereignisse meines Lebens teile ich immer gern mit Ihnen.) Ohrclips sind zwar herrlich vintage (oder retro) und absolut fantastisch, vorallem für die Damen, welche gern größeren und dadurch auffälligeren Ohrschmuck tragen, ohne dass das Ohrgehänge in Höhe des Busens baumelt … das Froilein mag ja keine ellenlangen Ohrhänger. Aber sind wir ehrlich, Ohrclips sind auch äußerst heikel … und eigentlich müsste ich diese auch nicht wirklich tragen … mit meinen durchbohrten Ohrläppchen. Und uneigentlich trage ich sie doch ganz gern. Sicherlich mag es Frauen geben, welche über ein geringes Schmerzempfinden verfügen, das Weichwurst-Froilein aber meint, nach kurzer Verweildauer der fiesen Clips an dieser empfindlichen Körperstelle, jene wäre vom Absterben bedroht. Und nun zu meiner gewichtigen Erkenntnis, liebe LeserInnen: Ohrclips müssen nicht schmerzende Ohrläppchen hervorrufen. Nein, nein. Empfehlen kann ich Ihnen die Ohrclips von Glitter Paradise, die wunderbare Vintage-Formen aufweisen und wahrlich angenehm zu tragen sind. Auch nach vielen Stunden bemerkt man diesen leichten Ohrschmuck nicht die Bohne … schön wäre es, das gleiche auch von den Tageskontaktlinsen behaupten zu können. Liebe LeserInnen, sollten Sie einmal mit Ohrclips liebäugeln, denken Sie an meine Worte und an meine Empfehlung. So, und da wir gerade in die Sparte „Empfehlungen“ abgerutscht sind, benutzen Sie eigentlich Haarkämme, liebe Damen? Ja, diese „altbackenen Plastikdinger“ … die wir von unser Oma her kennen. Gut, das Froilein nicht von ihrer, da diese schon immer den Kurzhaarschnitt mit Dauerwelle bevorzugte, aber es gibt schließlich noch jede Menge andere, ältere Damen, die es geschickt verstehen, unter Verwendung zweier Haarkämme sensationelle Hochsteckfrisuren zu kreieren. Jedenfalls greife auch ich in letzter Zeit lieber zu einem Haarkamm als zu Bobby Pins, wenn ich mir eine Seitenpartie hochstecken oder aus dem Gesicht entfernen möchte. Das funktioniert nämlich mit einem Haarkamm deutlich besser als mit einer Haarklemme. Hält, offen gestanden, ähnlich gut und das Ganze sieht auch irgendwie besser aus. Nun hat sich das Froilein aber wieder meilenweit entfernt … von den anfänglichen Flamingos im Obst. Und wissen Sie was mir eben auch in den Sinn gekommen ist? Ein oder zwei neue Herbsthütchen könnten doch eigentlich auch nicht schaden, oder?

Es grüßt Sie von Herzen Ihr Froilein kommt gern einmal vom Thema ab Olivia

 

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