Herbstoutfit, Kastanien & Kindererziehung

Werte LeserInnen,
heute möchte ich Ihnen ohne viel Brimborium und Palaver über Pusteln oder sonstige Widrigkeiten (Sie dürfen an dieser Stelle ruhig gehörig bezweifeln, dass dies ein kurzer & knackiger Beitrag wird) eine weitere herbstliche Garderobe präsentieren, welche mein teurer Gatte nun wirklich hübsch unter dem örtlichen Kastanienbaum abgelichtet hat:
„Guck mal, da ist eine, und da ist auch eine…“ „Olivia, Kopf hoch!“
Das Froilein Olivia fragt sich, warum denn das Sammeln von Kastanien immer in einem suchtähnlichen Verhalten ausarten muss und man jede – wirklich jede Kastanie, die man so entdeckt, mitnimmt, um diese dann unsinniger Weise im eigenen Heim in Massen zu horten. Die Kindergartenkinder hätten doch sicherlich eine trefflicher Verwendung dafür … Und damit meine ich nun nicht die Erzieherinnen mit braunen Früchtchen zu bewerfen. Mein Sohnemann (2 1/2 Lenze) sagt übrigens immer Kas-ta-mi-a; ich persönlich finde diese Art der Aussprache erheblich schwieriger, aber herrje man möchte ja die frühkindliche Entwicklung nicht ständig durch Verbesserungen unvorteilhaft beeinflussen: „Das heißt aber Kastanie – sprich bitte nach: Kas-ta-ni-e.“. Mit dem „Nein“ ist das ja auch so eine prekäre, verflixte, pädagogische Kiste. Als verständnisvolle Eltern weiß man sehr wohl (und ich lese wahrlich keine Erziehungsratgeber), dass sich das kleine Wörtchen „Nein“ bei zu häufigem Gebrauch schnell abnutzt. Aber haben Sie nur die entfernteste Vorstellung wie einfallsreich Minimann in Sachen „Ich spiel jetzt mal was“ sein kann? Insofern nämlich das Froilein Mutter nicht jeden Tag auf das Neue ihren Wohnungsschlüssel suchen, den Vorratsschrank wieder einräumen und ihre Badezimmerutensilien wieder an den eigentlichen Platz zurückstellen möchte, bleibt ihr eben nichts anderes übrig als das kleine, böse Wort mit Nachdruck durch die idyllische Provinz zu flöten. Wenn aber die frühkindliche Entwicklung endlich den Stand erreicht hat, dass der Nachwuchs dann selbst gern und häufig dieses tückische Wörtchen gegen die bedächtigen Eltern richtet, ja dann guckt man als Erziehungsfraktion ganz plötzlich ganz dümmlich aus der Wäsche. Ich habe aber gänzliche Nachsicht mit unserem Sohnemann, denn seine Gen-Kombination ist wahrlich nicht zu verachten. Weil wir eben so schön über die Erziehung von Kindern plaudern: Letztlich hatte ich doch wieder eines meiner Hundebücher hervorgekramt (Na, da beißt sich aber die Miezekatze gerade zünftig in den Schwanz.) und habe einmal wieder ein wenig quergelesen – das kann schließlich auch nach 7 Jahren versuchter Erziehung eines eigensinnigen Hundes nicht schaden. Und da musste das Froilein Olivia lauthals auflachen, als sie über einen Satz stolperte, der aussagte man solle sich keinen Hund anschaffen, wenn man schon in der Kindererziehung scheitert. Aha! Also „Sitz“ (insofern man mit etwas Leckerem fröhlich winkt) und „Such“ (insofern man eben seinen Lieblingsball geworfen hat) beherrscht unser mittlerweile in die Jahre gekommener, grauer Boxerwolf perfekt. Gut, dass er gelernt hat, dass es auf dem heimischen Sofa oder auf des Frauchens Schoß unheimlich bequem ist, kann man ihm nicht verdenken. „Nein.“ Ich schweife schon wieder endlos ab – zurück zum eigentlichen Inhaltes dieses „kurzen“ Beitrages:
Also, für meine Verhältnisse sprüht diese Kombination nur so vor Farbenvielfalt. Gut, leuchtende & knallige Farben sehen bisweilen anders aus.

Headpiece: Jazzafine, Rock & Jacke & Ohrstecker: Collectif Clothing, Schuhe: Deichmann, Tasche: Darling Divine, Handschuhe: C&A, Strumpfhose: blickdicht

Jacke und Rock habe ich mir vergangenen Winter zugelegt und ich mag diese Kombination immer noch recht gern. Zum einen liebe ich kariert (Das erinnert mich immer so wundervoll an Weihnachten.) und zum anderen habe ich ein Faible für Kleidungsstücke von Collectif Clothing. Seit neustem bin ich dazu übergegangen direkt bei Collectif im schönen England zu bestellen, das World Wide Web und PayPal machen es schließlich möglich. Haha, holdes Froilein Olivia, wie wäre es an dieser Stelle einmal mit etwas Ehrlichkeit ihren werten LeserInnen gegenüber? In Wirklichkeit konnte ich nämlich, sozialer Netzwerke sei Dank, schon recht früh einen Blick auf die aktuelle Herbst/Winterkollektion werfen. Diese ist ja wirklich ein Träumchen mit fantastischen Schnitten in Tartan (in weihnachtlichem Rot & Grün), in Hahnentritt und in Tweed. Und da ich so ein wahnsinniger Geduldsmensch bin, konnte ich es schlichtweg nicht abwarten bis die Schmuckstücke, die ich unbedingt besitzen muss, bei meinen bevorzugten Onlineshops erhältlich sind. Also bei Collectif gelauert (täglich!) und unverzüglich bestellt. Aber ich bin sehr zufrieden mit der direkten Bestellmöglichkeit; es funktioniert reibungslos und die Lieferzeiten sind überraschend gering, wenn man bedenkt welchen weiten Weg so ein gut verschlossenes Plastiktütchen zurücklegen muss. Zwei Wehmutstropfen gibt es leider doch: Erstens sind die Portogebühren bei eventuellen Rücksendungen nicht gerade gering und zweitens sind neue (begehrte) Artikel prompt ausverkauft – Verehrte Damen, fackeln Sie bitte nicht lange, wenn Sie etwas Schönes erpicht haben.
Es grüßt Sie Ihr ergebenes Froilein Olivia, welches nun mit ihrem Minimann Kastanienmännchen bastelt und ihren Boxer vom Sofa scheucht (Der Wohlstandshund besitzt natürlich kein eigenes, großes und bequemes Hundebett – Eins?)
 
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